Anleitung-Untersuchungsantrag

 

WICHTIG: BTV-Impfung baldmöglichst veranlassen !

 Das Blauzungenvirus Typ 8 beschäftigt uns seit einigen Monaten massiv in der Vermarktung. Leider stand in vielen Diskussionen der tiergesundheitliche Aspekt bisher eher im Hintergrund.

Das BT-Virus scheint sich in den vergangenen Jahren insofern verändert zu haben, dass erkennbare klinische Erscheinungen bei befallenen Tieren kaum auftreten. Aus Frankreich wird aber in den vergangenen Monaten vermehrt von lebensschwach und blind geborenen Kälbern sowie auch von Verwerfensfällen berichtet, die auf eine Infektion mit dem BTV-8 zurückgeführt werden. Ziemlich sicher ist das Virus auch für gehäuft auftretenden embryonalen Fruchttod und dadurch bedingtes Umrindern verantwortlich.

Die Blauzungenkrankheit ist also nach wie vor nicht nur ein ärgerliches Handelshindernis, sondern auch eine reale gesundheitliche Bedrohung für unsere Bestände.

 Es ist davon auszugehen, dass die derzeitigen Virusnachweise noch auf Infektionen im letzten Herbst zurückzuführen sind. Mit einer raschen Weiterverbreitung von BTV-8 ist zu rechnen, sobald mit wärmeren Temperaturen der Insektenflug vermehrt einsetzt. Die Schutzimpfung stellt die einzige wirksame Methode dar, die Rinder vor den Folgen einer Infektion zu schützen.

 Aus einer Restriktionszone dürfen die Tiere (Großvieh und Kälber !) nur dann in eine freie Zone verbracht werden, wenn sie entweder ausreichenden Impfschutz haben oder ungeimpft frühestens 7 Tage vor dem Markt auf Blauzungenvirus frei untersucht sind. Zeitgleich zur Untersuchung muss eine Repellent-Behandlung (Aufguss) vorgenommen werden.

 

Die Möglichkeit des Verbringens von ungeimpften Tieren aus dem Restriktionsgebiet in eine freie Zone mit Virusuntersuchung ist nur eine Übergangslösung. Sie ist vorerst nur bis Ende März zugelassen, wird evtl. nochmal um einen Monat verlängert. Eine weitere Verlängerung ist sehr fraglich.

 

Wir empfehlen daher dringend die Impfung gegen BTV.

 

Bitte nehmen Sie umgehend Kontakt mit Ihrem Hoftierarzt auf und bestellen Sie Impfstoff.

Da neben dem Virustyp 8 auch Gefahr durch den Virustyp 4 (Virusfälle in Norditalien) besteht, ist es sinnvoll, gegen beide Virustypen zu impfen. Ein Kombinationsimpfstoff ist leider derzeit immer noch nicht verfügbar, so dass getrennt geimpft werden muss.   Die Zeit drängt !!.

 

Es bestehen Lieferzeiten von zwei Monaten. Das heißt: Bei verbindlicher Bestellung im März ist mit Lieferung und somit Beginn der Impfung im Mai zu rechnen.

 

Ab wann besteht Impfschutz für Kälber (Tiere bis 3 Monate)

Stabiler Impfschutz besteht nach abgeschlossener Grundimmunisierung (zweimalige Impfung im Abstand von drei bis vier Wochen) und anschließender Wartezeit von vier Wochen. Sie erhalten also frühestmöglich für die zwei Monate nach der Erstimpfung geborenen Kälber Impfschutz über Biestmilch. Bei Impfung im Mai sind das dann die vermarktungsfähigen Kälber im August !!!

 

Ab wann besteht Impfschutz für Tiere über 3 Monate

Bei Tieren ab drei Monaten ist ein wirksamer Impfschutz erst erreicht, wenn:

  • die Grundimmunisierung abgeschlossen ist (zweimalige Impfung im Abstand von drei bis vier Wochen) und weitere 60 Tage Wartezeit eingehalten sind
  • oder:
  • die Grundimmunisierung abgeschlossen ist (zweimalige Impfung im Abstand von drei bis vier Wochen) und eine negative Virusuntersuchung nach weiteren 35 Tage Wartezeit vorliegt.

 

Untersuchungen - Was ist zu beachten:

 

Aus einer Restriktionszone dürfen die Tiere (Großvieh und Kälber !) nur dann in eine freie Zone verbracht werden, wenn sie entweder ausreichenden Impfschutz haben oder ungeimpft frühestens 7 Tage vor dem Markt auf Blauzungenvirus frei untersucht sind. Zeitgleich muss eine Repellent-Behandlung (Aufguss) vorgenommen werden.

Da der Impfstoff derzeit nicht oder nicht ausreichend verfügbar ist, verbleibt derzeit praktisch nur die Möglichkeit der Virusuntersuchung.

 

Das bedeutet für die Kälbervermarktung:

Da ein Großteil der Käufer am Kälbermarkt in der freien Zone sind, haben wir uns entschlossen, das praktizierte Verfahren in den bisher betroffenen Gebieten für das komplette Zuchtgebiet beizubehalten, um für den kompletten Marktauftrieb und damit für alle Mitgliedsbetriebe alle Verkaufsmöglichkeiten ohne Einschränkung aufrechtzuerhalten.

Daher müssen alle Kälber rechtzeitig vor dem Markt über Blut auf Blauzungenvirus untersucht werden. Damit dies sichergestellt ist, muss Folgendes dringend beachtet werden:

 

  • Anmeldung aller Kälber spätestens Dienstag 13:00 Uhr in der Marktvorwoche !

 

 

  • Blutprobenentnahme bei den angemeldeten Kälbern am Dienstag oder spätestens Mittwoch bis 10:00 in der Marktvorwoche. Bitte die Blutproben nicht selber verschicken !

 

    •  
  • Sammlung der Blutproben am Mittwoch ab 10:00 Uhr durch die Außendienstmitarbeiter des Zuchtverbandes

 

    •  
  • Transport der Proben durch den Zuchtverband zum LGL Oberschleißheim

 

 

Großvieh und Zuchtkälber

 

Für Großvieh und Zuchtkälber gilt der gleiche Verfahrensablauf. Sicher ist es hier so, dass ein Großteil der Tiere im Restriktionsgebiet verbleibt. Dennoch empfehlen wir, alle Tiere zu untersuchen, um sich alle Verkaufsmöglichkeiten in freie Zonen offenzuhalten.

Die Blutprobenentnahme darf frühestens 7 Tage vor dem Markt sein, also am Mittwochvormittag der Marktvorwoche. Wer also in derselben Marktwoche Nutzkälber und auch Zuchtkälber oder Großvieh gemeldet hat, darf erst am Mittwochvormittag Blut entnehmen.

 

Blutprobe:

Wichtig: Für die Untersuchung wird zwingend EDTA-Blut benötigt. (Röhrchen mit roter Kappe)

(Probe gut geschwenkt - möglichst mit Barcode-Röhrchen)

 

Untersuchungsanträge:

 

Für die Untersuchung müssen die Untersuchungsanträge aus HI-Tier erstellt werden (siehe dazu nachfolgende Hinweise, die als Hilfestellung auch auf der Homepage des LGL zu finden sind.

Wichtig: Die Butprobenentnahme darf frühestens 7 Tage vor dem Markt sein – richtiges Datum eingeben!

 

Der Untersuchungsantrag muss vom Tierarzt unterschreiben sein, auf dem Antrag muss auch das Datum der Repellent-Behandlung mit Unterschrift des Tierhalters bestätigt sein.

 

Informationen zur Erstellung eines HIT-Untersuchungsantrages

(siehe auch eigener Link)

 

Anmeldung unter hi-tier.de mit Betriebsnummer und PIN

Rinderdatenbank – Abfragen   →  Allgemeine Fragen zur Tiergesundheit (steht unten rechts)

→Untersuchungsanträge per Einzeltier-/Massenabfrage

→Ohrmarken: einzelneTiere eingeben – tabellarisch untereinander

→Probenahme: Probenahmedatum: eingeben

→Untersuchungslabor: LGL Oberschleißheim auswählen

→Material: EDTA-Blut auswählen

→Grund: Handelsuntersuchung auswählen

→BTV – Was: „Alle Tiere in Ohrmarkendatei“ anklicken

→Anzeigeumfang: „nur untersuchungspflichtige Tiere anzeigen“ auswählen

→Unten bei „wie geht’s weiter“ Haken setzen bei „mit Häkchen“

→dann auf „Druckform pdf“ gehen

→Antrag ausdrucken

→Barcodes der Blutproberöhrchen aufkleben

 

Nicht vergessen !!!

  • Unterschrift des Tierarztes
  • Unterschrift des Tierhalters mit Datum und Bestätigung „Repellentbehandlung durchgeführt am …….“

 

 

Proben und Anträge werden vom Zuchtverband am Mittwochnachmittag abgeholt.

 

Tierhaltererklärungen

  

Im Zusammenhang mit den Handelsrestriktionen sind für das Verbringen verschiedene Tierhaltererklärungen erforderlich. Beim Verbringen nicht untersuchter Tiere innerhalb der Sperrzone ist eine Tierhaltererklärung „Verbringen von Zucht/Nutzvieh innerhalb des Sperrgebietes“ vorgeschrieben.

Der Tierhalter bestätigt mit seiner Unterschrift, dass bei den Tieren sowie bei den empfänglichen Tieren im Restbestand keine klinischen Anzeichen einer Infektion mit dem Virus der Blauzungenkrankheit vorliegen.

 

Generell gilt: Die Tierhaltererklärung muss vor dem Verbringen an das Veterinäramt geschickt werden. Bei Markttieren unbedingt die Tierhaltererklärung rechtzeitig vor dem Markt an den Zuchtverband faxen/mailen. Der Zuchtverband ist für die Dokumentation des gesamten Marktauftriebes gegenüber den Veterinärämtern verantwortlich.

 

Das Original der Tierhaltererklärung muss beim Transport mitgeführt werden.

 

 

Weitere Tierhaltererklärungen:

Tierhaltererklärung „Kälber von geimpften Müttern bis zum Alter von 90 Tagen“

Der Tierhalter bestätigt, dass die Kälber von wirksam geimpften Müttern stammen und Biestmilch dieses Muttertieres erhalten haben.

 

Ein wirksamer Impfschutz liegt vor, soweit das Muttertier bei der Erstimpfung zweimal in dem vom Impfstoffhersteller angegebenen Abstand geimpft wurde (Grundimmunisierung) und nach der zweiten Impfung mindestens 4 Wochen vergangen sind.

 Tierhaltererklärung „Verbringen von Schlachtvieh aus dem Sperrgebiet in freies Gebiet“

Der Tierhalter bestätigt mit seiner Unterschrift, dass bei den Tieren keine klinischen Anzeichen einer Infektion mit dem Virus der Blauzungenkrankheit vorliegen.

 Die Vorlagen zu den Tierhaltererklärungen finden sie auf der Homepage Ihres zuständigen Veterinäramtes oder auf der Homepage des LGL unter     www.lgl.bayern.de

 

 Rundbrief Februar 2019

 

Liebe Züchterinnen und Züchter,

mit diesem außerplanmäßigen Rundbrief informieren wir Sie zur aktuellen Blauzungen-Situation.

 

Restriktionszone betrifft nunmehr das komplette Zuchtgebiet:

 

Nach der Bestätigung eines weiteren Ausbruchs im Rems-Murr-Kreis in Baden-Württemberg wurde die Restriktionszone (Radius 150 km) weiter ausgedehnt und betrifft ab Mittwoch, 27. Februar insgesamt 34 Landkreise in Bayern; unser Zuchtgebiet ist vollständig in der Restriktionszone.

 

Was ist zu beachten:

Aus einer Restriktionszone dürfen die Tiere (Großvieh und Kälber !) nur dann in eine freie Zone verbracht werden, wenn sie entweder ausreichenden Impfschutz haben oder ungeimpft frühestens 7 Tage vor dem Markt auf Blauzungenvirus frei untersucht sind. Zeitgleich muss eine Repellent-Behandlung (Aufguss) vorgenommen werden. 

Da der Impfstoff derzeit nicht oder nicht ausreichend verfügbar ist, verbleibt derzeit praktisch nur die Möglichkeit der Virusuntersuchung.

 

Das bedeutet für die Kälbervermarktung:

Da ein Großteil der Käufer am Kälbermarkt in der freien Zone sind, haben wir uns entschlossen, das praktizierte Verfahren in den bisher betroffenen Gebieten für das komplette Zuchtgebiet beizubehalten, um für den kompletten Marktauftrieb und damit für alle Mitgliedsbetriebe alle Verkaufsmöglichkeiten ohne Einschränkung aufrechtzuerhalten.

 

Daher müssen alle Kälber rechtzeitig vor dem Markt über Blut auf Blauzungenvirus untersucht werden. Damit dies sichergestellt ist, muss Folgendes dringend beachtet werden:

 

  • Anmeldung aller Kälber spätestens Dienstag in der Marktvorwoche !

  

  • Blutprobenentnahme bei den angemeldeten Kälbern am Dienstag oder spätestens Mittwoch bis 10:00 in der Marktvorwoche. Bitte die Blutproben nicht selber verschicken !

  

  • Sammlung der Blutproben am Mittwoch ab 10:00 Uhr durch die Außendienstmitarbeiter des Zuchtverbandes

 

 

Transport der Proben durch den Zuchtverband zum LGL Oberschleißheim

 

 

Großvieh und Zuchtkälber

 

 

Für Großvieh und Zuchtkälber gilt der gleiche Verfahrensablauf. Sicher ist es hier so, dass ein Großteil der Tiere im Restriktionsgebiet verbleibt. Dennoch empfehlen wir, alle Tiere zu untersuchen, um sich alle Verkaufsmöglichkeiten in freie Zonen offenzuhalten.

Die Blutprobenentnahme darf frühestens 7 Tage vor dem Markt sein, also am Mittwochvormittag der Marktvorwoche.

Wer also in derselben Marktwoche Nutzkälber und auch Zuchtkälber oder Großvieh gemeldet hat, darf erst am Mittwochvormittag Blut entnehmen.

 

Zum Ablauf/Vorgehen bei den Untersuchungen im Einzelnen:

 

Blutprobe:

Wichtig: Für die Untersuchung wird zwingend EDTA-Blut benötigt. (Röhrchen mit roter Kappe)

(Probe gut geschwenkt - möglichst mit Barcode-Röhrchen)

 

Untersuchungsanträge:

 

Für die Untersuchung müssen die Untersuchungsanträge aus HI-Tier erstellt werden (siehe dazu nachfolgende Hinweise, die als Hilfestellung auch auf der Homepage des LGL u finden sind.

Wichtig:

Die Butprobenentnahme darf frühestens 7 Tage vor dem Markt sein – richtiges Datum eingeben!

 

Der Untersuchungsantrag muss vom Tierarzt unterschreiben sein, auf dem Antrag muss auch das Datum der Repellent-Behandlung mit Unterschrift des Tierhalters bestätigt sein.

 

Informationen zur Erstellung eines HIT-Untersuchungsantrages

 

Anmeldung unter hi-tier.de mit Betriebsnummer und PIN

 

Rinderdatenbank – Abfragen   Allgemeine Fragen zur Tiergesundheit (steht unten rechts)

Untersuchungsanträge per Einzeltier-/Massenabfrage

Ohrmarken: einzelneTiere eingeben – tabellarisch untereinander

Probenahme: Probenahmedatum:  eingeben

Untersuchungslabor: LGL Oberschleißheim auswählen

Material: EDTA-Blut  auswählen

Grund: Handelsuntersuchung auswählen

BTV – Was: „Alle Tiere in Ohrmarkendatei“ anklicken

Anzeigeumfang: „nur untersuchungspflichtige Tiere anzeigen“ auswählen

Unten bei „wie geht’s weiter“ Haken setzen bei „mit Häkchen“

dann auf „Druckform pdf“ gehen

Antrag ausdrucken

Barcodes der Blutproberöhrchen aufkleben

 

Nicht vergessen !!!

  • Unterschrift des Tierarztes
  • Unterschrift des Tierhalters mit Datum und Bestätigung „Repellentbehandlung durchgeführt am …….“

 

 

Proben und Anträge werden vom Zuchtverband am Mittwochnachmittag abgeholt.

 

WICHTIG: BTV-Impfung baldmöglichst veranlassen !

 

Die Möglichkeit des Verbringens von ungeimpften Tieren aus dem Restriktionsgebiet in eine freie Zone mit Virusuntersuchung ist nur eine Übergangslösung. Sie ist vorerst nur bis Ende März zugelassen.

 

Wir empfehlen daher dringend die Impfung gegen BTV8. Bitte nehmen Sie umgehend Kontakt mit Ihrem Hoftierarzt auf. Bei knapper Verfügbarkeit ist es ratsam, die trächtigen Tiere bis zu sieben Monate Trächtigkeit zuerst zu impfen.

Unter Beachtung der Impffristen (Stabiler Impfschutz nach abgeschlossener Grundimmunisierung durch zweimalige Impfung im Abstand von drei bis vier Wochen und Wartezeit von vier Wochen nach abgeschlossener Grundimmunisierung) erhalten Sie dann frühestmöglich für die geborenen Kälber Impfschutz über Biestmilch.

Die einzelnen Vorgaben zu den Impffristen finden Sie in den umseitigen Vorschriften zum Verbringen.

Bei Tieren ab drei Monaten ist ein wirksamer Impfschutz erst erreicht, wenn:

  • die Grundimmunisierung abgeschlossen ist (zweimalige Impfung im Abstand von drei bis vier Wochen) und weitere 60 Tage Wartezeit eingehalten sind
  • oder:
  • die Grundimmunisierung abgeschlossen ist (zweimalige Impfung im Abstand von drei bis vier Wochen) und eine negative Virusuntersuchung nach weiteren 35 Tage Wartezeit vorliegt.

 

Tierhaltererklärungen

 

Im Zusammenhang mit den Handelsrestriktionen zur Blauzungenkrankheit sind für den das Verbringen folgende Tierhaltererklärungen erforderlich:

 

Erklärung zur Repellentbehandlung bei nicht geimpften Tieren

Hierzu gibt es kein eigenes Formular. Die Erklärung erfolgt auf dem Untersuchungsantrag und beinhaltet:     Unterschrift des Tierarztes

Unterschrift des Tierhalters mit Datum und Bestätigung

„Repellentbehandlung durchgeführt am …….“

 

Tierhaltererklärung „Kälber von geimpften Müttern bis zum Alter von 90 Tagen“

Der Tierhalter bestätigt, dass die Kälber von wirksam geimpften Müttern stammen und Biestmilch dieses Muttertieres erhalten haben.

Ein wirksamer Impfschutz liegt vor, soweit das Muttertier bei der Erstimpfung zweimal in dem vom Impfstoffhersteller angegebenen Abstand geimpft wurde (Grundimmunisierung) und nach der zweiten Impfung mindestens 4 Wochen vergangen sind.

 

Tierhaltererklärung „Verbringen von Zucht/Nutzvieh innerhalb des Sperrgebietes“

Der Tierhalter bestätigt mit seiner Unterschrift, dass bei den Tieren sowie bei den empfänglichen Tieren im Restbestand keine klinischen Anzeichen einer Infektion mit dem Virus der Blauzungenkrankheit vorliegen.

 

Tierhaltererklärung „Verbringen von Schlachtvieh aus dem Sperrgebiet in freies Gebiet“

Der Tierhalter bestätigt mit seiner Unterschrift, dass bei den Tieren keine klinischen Anzeichen einer Infektion mit dem Virus der Blauzungenkrankheit vorliegen.

 

Die Vorlagen zu den Tierhaltererklärungen finden sie auf der Homepage Ihres zuständigen Veterinäramtes oder auf der Homepage des LGL unter     www.lgl.bayern.de

 

Die nächsten Markttermine

 

                  Großvieh/Zuchtkälber                                                                      Nutzkälber

                             Mittwoch                                                                                   Dienstag

 

                         13.03.19                                                                                  12.03.19

                                                                                                                        26.03.19

                                                                                                                        09.04.19

                          17.04.19                                                                 Mittwoch ! 24.04.19

 

 

 

 

 

Züchter des Jahres

Der Fleckviehzüchter des Jahres kommt aus dem Zuchtverband Wertingen.

 

Beim vierten Anlauf in Folge (2015: Platz 4, 2016, Platz 4, 2017: Platz 3) schaffte es die Schürer-Hammon GbR aus Lehmingen heuer mit großem Vorsprung an die Spitze bei der Auswertung zum „Fleckviehzüchter des Jahres 2018“.

Verantwortlich für die Spitzenplatzierung und absolute Höchstpunktzahl sind in der Auswertung sage und schreibe 18 Bullen aus der Zuchtstätte Schürer-Hammon, die im Besamungseinsatz stehen, darunter der nachkommengeprüfte Bulle West und 17 genomische Jungvererber aus den Geburtsjahren 2016/17 (Evervogt, Hazari, Held, Hot, Huberus, Madito, Magelan, Max, Minolta, Moritz, Pageno, Valerius, Varta, Vesuvio, Vogl, Wacka, Walzer). 

Wir gratulieren den Familien Schürer und Hammon sehr herzlich zu diesem überragenden Zuchterfolg.

Einzelheiten zu diesem Erfolg finden sie in der Ausgabe 2/2018 der Zeitschrift Fleckvieh auf Seite 8/9.  

 

Nach Platz 1 im Jahr 2016 rangierte die Böhm GbR, Oppertshofen heuer auf Rang 10. Verantwortlich dafür sind der nachkommengeprüfte Bulle Wallos Pp und die vier genomischen Jungvererber Infinity PS, Innovation PS, Maximum Pp sowie Vardy. Ein wesentlicher Beitrag zum Erfolg kam aber auch über mehrere Tierschauerfolge im Auswertungszeitraum. 

 

Knapp hinter den Top Ten platzierte sich der Zuchtbetrieb von Familie Gschoßmann, Unterschönbach auf Rang 12, bedingt durch den nachkommengeprüften Bullen Silverstar und den genomischen Jungvererber Himmlisch. 

 

Wir gratulieren allen drei Zuchtbetrieben nochmal sehr herzlich und sind stolz, dass drei führende Züchter des Zuchtverbandes Wertingen zum wiederholten Male im Ranking der Spitzenbetriebe vertreten sind.

 

An vielen Stalltüren prangt seit vielen Jahren das Stallschild des Zuchtverbandes Wertingen. Der Vorrat an Tafeln ist nun zu Ende gegangen, die Neuauflage steht in Kürze zur Verfügung. Sie wird aus Gründen der Einheitlichkeit genauso ausschauen. Der Zuchtverband bietet das Stallschild den Mitgliedern zum Selbstkostenpreis an.

Nutzen Sie die Gelegenheit, Ihre Mitgliedschaft beim Zuchtverband auch nach außen für jedermann zu dokumentieren oder auch das ein oder andere Stallschild nach 14 Jahren „Alterungsprozess“ zu erneuern.

Bestellungen beim Zuchtverband!

Stallschild
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