Geänderte Vorschriften zum Verbringen aus dem Sperrgebiet

Die zunächst bis 30.6. befristete Möglichkeit, ungeimpfte Tiere mit Virusuntersuchung aus dem Sperrgebiet zu verbringen, endete nach einer Bund-Länder-Vereinbarung bereits am Freitag, 17.5. Seitdem können nur noch geimpfte Tiere aus dem Sperrgebiet verbracht werden. Wir haben mittlerweile auch auf politischer Ebene massiv eine Verlängerung der bisherigen Regelung gefordert und damit eine erneute Diskussion der Thematik auf Bund-Länder-Ebene ausgelöst. Aktuell liegen jedoch keine neuen Informationen diesbezüglich vor.

Mit der Neuregelung ab 18.5. ist leider eine weitere Erschwernis verbunden. Bei den über Biestmilch geschützten Kälbern wird jetzt differenziert nach Zeitpunkt der Impfung, da es offensichtlich Hinweise auf Infektionen während der Trächtigkeit gibt. Es gilt Folgendes:

Abschluss der Grundimmunisierung der Mutter vor der Belegung (zweimalige Impfung und anschließende Wartezeit von 24 Tagen vor der Belegung):

Das daraus geborene Kalb ist voll impfgeschützt und kann aus dem Sperrgebiet verbracht werden. Voraussetzung ist die entsprechende Tierhaltererklärung mit Bestätigung der Impfung und Biestmilchgabe per Unterschrift des Tierhalters.

Grundimmunisierung der Mutter während der Trächtigkeit (zweimalige Impfung und anschließende Wartezeit von 28 Tagen):

Das daraus geborene Kalb hat das Restrisiko einer Infektion durch BTV vor der Impfung der Mutter. Es kann deswegen nur mit Untersuchung aus dem Sperrgebiet verbracht werden. Voraussetzung ist die entsprechende Tierhaltererklärung mit Bestätigung der Impfung und Biestmilchgabe per Unterschrift des Tierhalters und eine negative Virusuntersuchung frühestens 14 Tage vor dem Verbringen.

Zu einer möglichen Infektion des ungeborenen Kalbes zwischen Besamung und Impfung des Muttertieres liegen nicht ausreichende Erkenntnisse/Ergebnisse vor. Deshalb führt das LGL ab sofort ein amtliches Monitoring für Kälber durch. Bei Teilnahme an diesem freiwilligen Monitoring-Programm entfallen die Kosten der Virusuntersuchung von Kälbern, deren Mütter während der Trächtigkeit geimpft wurden.

 

Tierhaltererklärung Impfung in der Trächtigkeit

Tierhaltererklärung vor Belegung

Anleitung-Untersuchungsantrag

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Hinweise für den nächsten Kälbermarkt am Dienstag, 4. Juni

Anmeldung aller Kälber spätestens am Dienstag, 28. Mai !!!Mit der Anmeldung brauchen wir dringend die Information, ob Ihre Kälber bereits Impfschutz über Biestmilch haben. Diese Kälber können dann aus dem Sperrgebiet. In der Regel werden es Kälber sein, deren Mütter während der Trächtigkeit geimpft wurden. Hier ist also eine Blutprobe erforderlich.    

 

 

    • Wir hoffen, dass wir bei der Anmeldung endgültige Informationen geben können.
    • Sollte aber die aktuell geltende Regelung bestehen bleiben, dann würde eine Untersuchung nicht impfgeschützter Kälber keinen Sinn machen. Sie könnten dann nur innerhalb des Sperrgebietes vermarktet werden.
    • Sollte es aufgrund neuer Beschlüsse am 4.6. noch möglich sein, ungeimpfte Kälber aus dem Sperrgebiet zu verbringen, brauchen diese – wie bisher – eine Untersuchung.
    • Je eher wir mit den Anmeldungen einen Überblick haben, umso besser können wir die Vermarktung in dieser extrem schwierigen Situation steuern und in den Griff bekommen.
    • Blutprobenentnahme am Dienstag, 28. Mai oder Mittwoch, 29. Mai in der Früh
    •  
  •  Sammlung der Blutproben am Mittwoch, 29.Mai ab 10:00 Uhr

 

           Wir empfehlen dringend die Impfung gegen BTV -  Die Zeit drängt !!!

 

 

 Gewinner Verlosungskalb

 

   

Unser Verlosungskalb von der Agrar-Schau Allgäu wurde am 25. April den glücklichen Gewinnern übergeben. Das weibliche Zuchtkalb findet bei der Familie Schneider in Kammlach ihr neues Zuhause. Herzlichen Glückwunsch den Gewinnern.

 

 

Die Schürer-Hammon GbR ist Fleckviehzüchter des Jahres

 

 Foto: Ariane Haubner

 

Die Schürer-Hammon GbR ist Fleckviehzüchter des Jahres

Bei der Auswertung der Fachzeitschrift „Fleckvieh“ zum Züchter des Jahres kamen von etwa 14.400 Fleckvieh-Herdbuchbetrieben 309 in die Endauswahl. Mit wiederum deutlichem Abstand hat der Betrieb Schürer-Hammon GbR aus Lehmingen erneut den Siegerplatz errungen und ist damit nach 2018 auch „Fleckviehzüchter des Jahres 2019“.

Ausschlaggebend für den Erfolg waren der geprüfte Bulle Magro aus dem GJ 2012 und die genomischen Jungvererber aus 2017/2018 Harmonie, Helsinki, Herodes, Matchbox, Walint, Wanaka, Wave, Wertheim, Wilkins, Worldcup, Ceres und Zero One; zudem bringt auch die Herdenlebensleistung von 22.843 kg Punkte.

Wir gratulieren den Familien Schürer und Hammon sehr herzlich zu diesem Zuchterfolg.

 

 

 

An vielen Stalltüren prangt seit vielen Jahren das Stallschild des Zuchtverbandes Wertingen. Der Vorrat an Tafeln ist nun zu Ende gegangen, die Neuauflage steht in Kürze zur Verfügung. Sie wird aus Gründen der Einheitlichkeit genauso ausschauen. Der Zuchtverband bietet das Stallschild den Mitgliedern zum Selbstkostenpreis an.

Nutzen Sie die Gelegenheit, Ihre Mitgliedschaft beim Zuchtverband auch nach außen für jedermann zu dokumentieren oder auch das ein oder andere Stallschild nach 14 Jahren „Alterungsprozess“ zu erneuern.

Bestellungen beim Zuchtverband!

Stallschild
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